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UBI Graz holt sich Tabellenführung

Mit dem Hinspiel im Hinterkopf, startet UBI hoch fokusiert ins Spiel. Im gesamten ersten Viertel wird nicht ein einziger Feldkorb der Gegnerinnen zugelassen, sie können lediglich 6 Punkte von der Freiwurfline erzielen, während UBI 21 Punkte verbuchen kann.

Angeführt von Selina Leiss kämpfen sich die Basket Flames im zweiten Viertel ins Spiel zurück, sie verteidigen druckvoll und können Punkt um Punkt aufholen. Bei den Grazerinnen machen sich die Nerven bemerkbar und es werden einige vermeintlich leichte Punkte vergeben. Die Wienerinnen kommen immer besser ins Spiel, da kommt die Halbzeitpause beim Stand von 34:30 für die Grazerinnen den UBI Spielerinnen sehr entgegen.

Neugesammelt starten die Steirerinnen wieder besser ins Spiel, die Flames können erst in der 5. Minute anschreiben, wobei sich zu diesem Zeitpunkt UBI schon um 16 Punkte abgesetzt hatte. Die Flames versuchen alles um sich noch einmal zurück zu kämpfen, jedoch lassen sich die Grazerinnen nicht noch einmal überraschen und halten dagegen. Durch schönes Teamplay finden sie immer wieder die freien Spielerinnen und verwerten in diesem Spielabschnitt ihre Würfe hochprozentig. Nichts desto trotz stecken die Wienerinnen nicht auf, kämpfen bis zur letzten Sekunde. Auch ein taktisches Timeout von Coach Renertova kann die Grazerinnen nicht aufhalten mit einem +15 Sieg die Tabellenführung zu übernehmen.

Stimmen zum Spiel

Sebastian Eger-Mrauluk (UBI Graz)
Ich war überrascht wie stark wir ins erste Viertel gegangen sind und wie schnell wir uns absetzen konnten, weil wir ja in Wien genau das Gegenteil erlebt haben. Im 2. Viertel konnten die Flames sich zurückkämpfen, Hut ab vor dieser Leistung. Ich freue mich für unser Team, dass wir die Tabellenführung nach Graz geholt haben!

Selina Leiss (Basket Flames)
Wir haben heute leider den Anfang komplett verschlafen, sind dann gut zurückgekommen, waren aber leider in Summe komplett inkonstant.

Agnes Röth (Basket Flames)
Wir haben das erste Viertel komplett verschlafen, haben uns aber noch einmal beherzt zurück gekämpt. Im dritten Viertel haben wir wieder schwächer gestartet. Die Aufholjagd hat uns zuviel Kraft gekostet.

Fotos: Bernd Kohlmaier