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UBI Graz ist Meister

UBI Graz ist erstmals österreichischer Meister. Die Steirerinnen gewinnen nach dem 61:47 zum Auftakt auch das zweite Spiel der Best-of-three-Finalserie in der AWBL gegen BK Duchess Klosterneuburg mit 55:50 (34:28). Als MVP wird Cierra Coffin ausgezeichnet.

Die Zuschauer im hervorragend besuchten Klosterneuburger Happyland erleben über 40 Minuten ein Duell auf Augenhöhe. Die Gastgeberinnen, nach der Niederlage im ersten Spiel unter Zugzwang, halten trotz Ausfällen (Anna Boruta, während des Spiels zwischenzeitlich Lilla Horvath und Erin McGarrachan) voll mit. Das Publikum ist begeistert. Auch die Grazerinnen (sie müssen Anja Knoflach und Eva Fellner verletzt vorgeben) werden von einer großen mitgereisten Fanschar unterstützt.

Die Entscheidung fällt letztlich erst im Finish. Die Duchess führen 50:48, schaffen danach aber keinen Korberfolg mehr. MVP Coffin sorgt für den Schlusspunkt. Danach herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit auf steirischer Seite. UBI revanchiert sich mit dem Erfolg in der AWBL-Finalserie für die Niederlage im Cup-Endspiel an den Klosterneuburgerinnen.

Fakten zur Saison:
Der neue AWBL-Champion bleibt 2018/19 vor eigenem Publikum (12:0) ungeschlagen.
In der Meisterschaft setzt es nur zwei Niederlagen (beide auswärts bei den Basket Flames).
Gegen Klosterneuburg gewinnen die Steirerinnen alle sechs AWBL-Aufeinandertreffen.
UBI holt gleich im ersten Anlauf den Titel – den ersten im Erwachsenen-Basketball überhaupt – in die steirische Landeshauptstadt.
Die Duchess müssen sich auch in ihrem fünften Meisterschaftsfinale geschlagen geben.

ÖBV-Präsident Gerald Martens, Vizepräsident Wolfgang Ryba und Damenreferentin Brigitta Zahour überreichen Pokale und Medaillen.

(c) Bernd Kohlmaier

(EW)